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Home Unternehmen Audi Experience Days 2012: Kundenbegeisterung Made in Ingolstadt

Audi Experience Days 2012: Kundenbegeisterung Made in Ingolstadt

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Audi ist nicht wirklich eine Marke, der man mangelnde Emotionalität und Kundenbindung vorwerfen kann. Damit das so bleibt, schüren die Ingolstädter regelmäßig das Kundenfeuer. Der aktuellste Brandbeschleuniger in Sachen Brand-Experience sind die "Audi Experience Days", die an diesem Wochenende in Kopenhagen stattfinden.

 

In zwei Tagen dürfen Audi-Kunden das Erlebnis Audi hautnah erleben und mit einigen Modellen durch die dänische Hauptstadt düsen. Da natürlich nicht jeder Kunden das Vergnügen hat, bei dem Event dabei zu sein, spielt QARSI dieses Wochenende den inoffiziellen Berichterstatter - denn Audi war so nett mich ins Boot bzw. den Flieger zu holen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was für ein Feuerwerk Audi in Sachen "Kundenbegeisterung" abbrennen wird.

Um auf dem Laufenden zu bleiben nutzt Ihr idealerweise Twitter, Facebook und Co. Und natürlich unser kleines sympathisches AudiBlog ;-)

Der Twitter-Hashtag für das Event lautet übrigens #AudiDays. Und natürlich tweete ich auch von Zeit zu Zeit via @QARSI_de

 
Kommentare (9)
@ Der-Journalist
9 Sonntag, den 29. Juli 2012 um 17:32 Uhr
WolferlQ3
Danke für Ihre Ausführungen. Da sind einige gute Ansätze mit dabei. Ich muß (Gott sei Dank) nicht über solche Events berichten, lese aber einschläge Fachzeitschriften. Und dort habe ich schon sehr häuifg das gefühl einem verlängerten Marketingarm in der Hand zu halten.

Ich würde mir persönlich eher nicht zutrauen, auf solchen Events nicht der Marketingmaschinerie zum Opfer zu fallen. Wohl dem, der es kann. Quarsi hatte in bis vor kurzen uneingeschränkt als unabhängig gesehen, kann aber aus den letzten Berichten entweder großen Enthusiasmus oder marketingesteuertes Geblah rauslesen. Ich denke eher Ersteres, denn wenn ich auf eigene Kosten (Zeit und finanziell) einen solchen Blog betreibe, dann mache ich das aus Enthusiamus der Sache gegenüber. Dass da gerne auch mal die Objektivität flöten geht liegt als eher (in meinen Augen) in der Betrachtungs- und Sichtweise des Audiverrückten :)

Aber, Ihr Punkt ist berechtigt und ich finde es Fair enough dass wir hier so gut darüber sprechen können. Dafür an beide Seiten einen großen Respekt von mir als User und Audiverrückten
Die lösung liegt nahe...
8 Sonntag, den 29. Juli 2012 um 11:50 Uhr
Hans
... Im aufbauen von einer Community mit Privatleuten usw...

Die wissen zb, dass der neue r8 oder auch der neue rs4 bereits seit 4 Monaten ungetarnt in salzburg rumgefahren sind (zb in beiger innenausstattung - wer das ist liegt nahe). auf quarsi wird dann nur mehr am tag des erscheinens ein verlängertes audi-marketingfeuerwerk niedergebrannt. so ist der blog nichts mehr wert. infos kommen also von wo anders... sichere dir unabhängigkeit!
@WolferlQ3
7 Sonntag, den 29. Juli 2012 um 11:24 Uhr
der-journalist
Das Dilemma, dass Sie da beschreiben, zeigt ja wie erfolgreich das System der Hersteller ist: Sie erzeugen Druck. Jeder, der auf dem Gebiet berichtet, bekommt das Gefühl: Da muss ich hin, darüber muss ich schreiben, sonst verliere ich den Anschluss. Und wenn man dann berichtet, läuft man Gefahr, bereits durch das Setting der Events zum Kollaborateur zu werden, statt kritischer Vermittler zu bleiben.

Ich maße mir nicht an das Patentrezept zu kennen, um das Problem zu lösen. Aber folgendes könnte vielleicht helfen:

1. Den Zwiespalt kennen, ihn offen thematisieren,
2. Dazu gehört dann auch in Veröffentlichungen klar und offensiv zu benennen, wer die Reise und sonst was bezahlt hat. Der Leser ist ja nicht blöd. Er sieht dann: Ok, der/die war also auf einem gesponserten Event. Was hat er/sie draus gemacht?
3. Doch mal zu hinterfragen, ob das Event, zu dem geladen wird, auch wirklich dem dient, was es vorgibt: kritische Berichterstattung zu ermöglichen. Gibt es eine Show mit fertigen Häppchen, fertigen Meinungen, fertigen Bildern, in denen alles bereits fertig inszeniert ist und die man einfach kopiert - oder gibt es wirklich die Gelegenheit nachzuhaken, zu hinterfragen?
4. Bei Produkttests: Kann man das Auto, Gerät oder was auch immer wirklich intensiv testen, oder nur eben mal kurz ein paar runden drehen? Wenn ja, ließe sich das nicht auch woanders unabhängig vom Event realisieren?
5. Bei jedem Hauch einer „Zusatzleistung “, die den Geruch einer Beeinflussung verströmt, die das Klima der „Gewogenheit“ schaffen soll, klar ablehnen – da sie die journalistische Unabhängigkeit zerstört.
6. Am Ende zählt was man schreibt: Kritisch berichten, seinen Weg gehen.
7. Gemeinsam sind Berichterstatter stark - wenn alle nicht mitmachen würden – müssten die Hersteller ihr System hinter denken.

Vielleicht haben Sie selbst ja noch bessere Ideen. :-)

Gruß
@ Der Journalist
6 Sonntag, den 29. Juli 2012 um 08:44 Uhr
WolferlQ3
Ich finde dass was Sie sagen sehr gut, und Ja, die Gefahr beeinflusst zu werden ist sicherlich da.
Auf der anderen Seite, wie soll jemand (egal ob Bloger oder Zeitungsjournalist) vernünftig über Modellneuheiten berichten, wenn er diese nicht testen kann. Wenn der neue A3 nun mal auf Malle präsentiert wird, dann fliege ich eben nach Malle um ihn zu testen. Bringt ja nichts als Bloger oder Journalist ein Auto zu testen, wenn er dann normal erhältlich auf der Straße zu begutachten ist. Bis dahin sind meine Eindrücke ja keine besonderen Neuigkeiten mehr. Die Leserschaft will ja über Neuheiten so schnell wie möglich informiert werden, und nicht erst wenn der Karren schon auf der Straße steht.

Also bliebt den Journalisten / Bolgern nichts über als dem Angebot der Hersteller zu folgen und z.B. nach Malle auf die A3 Präsentation zu fliegen.

Wenn Sie einen Blog hätten - wie, wann und in welcher Form würden Sie denn über den neuen A3 (um bei dem Beispiel zu bleiben) berichten. Fliegen Sie nicht nach Malle, dann berichten Sie gar nicht - dann interssiert sich keiner für Ihren Blog / Zeitung. Berichten Sie erst nach dem Erscheinen des Modells, erzählen niemanden mehr etwas Neues. Berichten Sie aus der Ferne dann teilweise ohne belegbare Fakten.

Hier zu kritisieren finde ich ok, auch Ihre Befürchtung kann ich verstehen und teilen, aber wie würden Sie es denn machen?
ReRe: der "gekaufte" AudiBlog
5 Sonntag, den 29. Juli 2012 um 04:31 Uhr
der-journalist
Hallo Herr Reddies,

danke für Ihre freundliche Reaktion auf meine spitzen Bemerkungen. Ich darf ein paar Zeilen nachreichen, um klar zu machen, um was es mir geht:

Journalisten sind immer „korruptionsbedroht“ - gerade hauptberufliche. Doch warum wollen Sie deren Fehler nachmachen? Wenn Sie sich jetzt als Blogger freuen, dass Audi Sie in den Reigen der „Auserwählten“ aufgenommen hat, dann laufen Sie Gefahr genau in jener Grauzone zu landen, in der die meisten „Motorjournalisten“ längst agieren. Es drängt sich nämlich der Eindruck auf, dass die meisten sogenannten „Motorjournalisten“ gerade in Zeiten klammer Redaktionskassen gar kein Interesse mehr an kritischer Berichterstattung haben, sondern lieber Vorteile genießen, mit denen die Hersteller eben nicht knausern. Schließlich wollen Audi, BMW, Daimler & Co Einfluss auf die Berichterstattung nehmen. Zu glauben, dass die Konzerne Berichterstatter zu exklusiven Orten und Events einladen, und – das ist entscheidend - auch die Kosten dafür übernehmen – all das, damit sich jeder ein „objektives“ Bild machen kann und „unabhängig“ berichtet, halte ich für grenzenlos naiv. Für die Konzerne ist das ein Investment, das sich auszahlen soll.

Spielarten dieser Einflussnahme gibt es jede Menge. Ein Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=211kuMVMPGM

Und noch ein Erfahrungsbericht:
„Da werden für Modellpräsentationen selbst “kleine” Tageszeitungsredakteure in exklusive Schlosshotels oder Traumurlaubsziele eingeladen, dort exquisit bewirtet, teilweise mit kleinen Geschenken verwöhnt, um dann von hochkarätigen Managern das neue Modell in den schönsten Farben geschildert zu bekommen und anschließend einige entspannte Runden auf meist vorgegebenen Strecken zu drehen. Die Geschenkpalette reichte dabei in der Vergangenheit von Schmuck-Pretiosen über teure Unterhaltungselektronik (vorgeblich, um etwa die Präsentations-DVD des Modells abspielen zu können) bis hin zu Gratis-Dienstleistungen, die mir ein Kollege damals als “Dame auf dem Zimmer” beschrieb. Was da bei solchen zwei- oder dreitägigen Presseterminen nun genau “getestet” werden sollte, ist mir schleierhaft, das Auto kann’s unter diesen Umständen eher nicht gewesen sein.“
http://fastvoice.net/2009/06/28/wer-gut-schmiert-der-gut-fahrt/

Man kann dieses Spiel durchschauen, wenn man will. Man kann diesen Versuchungen widerstehen. Die wenigsten tun es leider. Wenn Sie den Eindruck haben, es ist kein Problem, dass Sie, um über die Produkte einer Firma kritisch und unabhängig berichten zu können, Dienstleitungen genau dieser Firma in Anspruch nehmen müssen – Flug, Hotel + Zusatzleistungen - dann – und das ist ernst gemeint und nicht ironisch - viel Erfolg dabei!

Gruß
der-journalist
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4 Samstag, den 28. Juli 2012 um 22:09 Uhr
r8v8
journalist, wenn audi in diesem blog seine finger tatsächlich drin hätte, wäre er wesentlich umfangreicher und professioneller und der blogersteller müsste sich nicht bei fourtitude oder sonstigen quellen bedienen, dann würde der blog auch nicht, wenn der blogersteller studiert, für wochen aussetzen. das sollten sie bedenken, denn da würde audi sicher nicht mitspielen.
Keine Angst vor Evolution...
3 Samstag, den 28. Juli 2012 um 20:16 Uhr
j.f0
Moin,

wo verliert man denn bitte aufgrund von Einladungen von Audi zu Probefahrten und Events seine Unabhängigkeit?

Ich sehe dies eher als Chance kritischer mit den Fahrzeugen und der Marke umzugehen, als diese kritische Haltung nur aus Bildern und Infos aus den Tiefen des Internets aufzubauen, gesunden menschlichen Verstand unterstelle ich einfach mal. Klar wäre dies noch hochwertiger durch Vergleichstest mit anderen Marken.

Ich freue mich jedenfalls Infos zu Fahrzeugen und Events der Marke zu erhalten bevor die Fahrzeuge im Showroom stehen oder ich das Glück habe zu solch einer Veranstaltung geladen zu werden. Solange hier noch Erlkönige und seltene Modelle sowie Fotos von Lesern gepostet werden ist doch alles in Butter.

Das hier keiner geschliffene Marketingtexte oder schlechte Artikel wie Auto Bild sie pflegt lesen will ist denke ich dem Autor auch im Sinne.

Vielleicht schwingt neben den nett gemeinten Warnungen vor Verlust von Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit ein gewisse Portion Neid mit, dass ein "einfacher" Blogger bei seinem Hobby jetzt öfters mal nette Fahrzeuge und Catering in Urlaubsregionen vorgesetzt bekommt.

Ich denke auch, dass man an den Fahrzeugen von Audi zur Zeit wenig auszusetzen hat. Wenn ich einen aktuellen Audi fahre kann ich negative Punkte an meinen Fingern abzählen. Bei Opel oder Renault geht das nur bei den positiven Punkten.

Keine Angst vor Evolution...

Grüße
j.f0
Re: der "gekaufte" AudiBlog
2 Samstag, den 28. Juli 2012 um 16:43 Uhr
Enno
Hallo Herr ...?

Erst einmal Danke für Ihren kritischen Beitrag. Das meine ich wirklich ernst. Negative Kritik ist zwar selten angenehm, hilft aber oft weiter...

Zu Ihrer Sicht: Ich kann nachvollziehen, dass Sie als regelmäßiger Leser den Eindruck gewinnen könnten, dass meine Berichterstattung, aufgrund von Einladungen zu Fahrevents, in irgendeiner Weise meinen Anspruch auf Unabhängigkeit gefährden könnte. Dieser Verdacht ist immer legitim, wenn sich Interessen von Berichterstattern und Unternehmen kreuzen.

Zu meiner Position: Ich betreibe QARSI seit mittlerweile über vier Jahren. Mal intensiver mal weniger intensiv, aber immer mit der Motivation, dass ich auf meinem Blog schreiben kann was ich will. Dass Audi in letzter Zeit - sprich seit Anfang dieses Jahres - aktiv auf Blogger zugeht und anscheinend den Wert dieser Form von Kommunikation erkannt hat, freut mich. Und es freut mich auch wenn meine Tätigkeit als Blogger und die Zeit die ich in die Seite investiere wert geschätzt wird. Und ich habe die Einladungen (bislang waren es vier) auch immer gerne angenommen - nicht weil ich unbedingt durch Europa jetten und in coolen Hotels übernachten möchte, sondern weil ich die Chance gesehen habe "uniquen" Content für QARSI zu gewinnen. Natürlich habe Events dieser Art ihren Reiz - kein Frage, aber in erster Linie heißt es auch, dass ich für die Teilnahme entweder einen Urlaubstag oder ein Wochenende opfern muss. Und ich werde selbstverständlich auch nicht dafür bezahlt - weder für die Teilnahme noch für die Berichterstattung.

Selbstverständlich bin ich gerne bereit, die Qualität meiner Beiträge zu reflektieren. Und wenn Sie berechtigterweise den Eindruck haben, dass meine Beiträge weniger kritisch sind oder scheinbar zu deutlich Audis Interessen widerspiegeln, haben Sie jedes Recht, mich drauf aufmerksam zu machen.

Um es noch einmal abzukürzen: Ich werde weder von Audi bezahlt, noch telefoniere ich jeden Tag mit der Marketingabteilung. QARSI ist mein Hobby und ich bin froh über meine Unabhängigkeit. Und froh über jeden Beitrag von Seiten der Leser der dazu beiträgt diese zu bewahren.

Herzlichen Dank und beste Grüße,
Enno Reddies
"Unabhängiger" oder "gekaufter" Audi-Blog?
1 Samstag, den 28. Juli 2012 um 10:03 Uhr
der-journalist
Guten Tag Herr Reddies,

vorab: Ich finde (oder soll ich sagen „fand?) Ihren Blog gut. Optisch gut gestaltet, interessante Themen, erfrischende Wortspiele…

Bedauerlich ist allerdings, was daraus geworden ist: In ihrem Thread: „Schöne Bescherung: Ein A1. Ein Blogger. Und ziemlich viel Glück“ beklagen Sie noch irritiert, dass man Sie bei Audi gar nicht kennt. Inzwischen lassen Sie sich von Audi einladen, bzw. „in den Flieger“ holen. Wie wollen Sie ein „unabhängiger Audi“ Blogger sein, (das ist ja ihr Anspruch) wenn Sie sich mit dem Objekt ihrer Berichte gemein machen und mehr oder weniger „kaufen“ lassen?

Ehrlich gesagt Schade um ihr Projekt. Ein unabhäniger Audi Blog, der wirklich kritisch Entwicklungen und Neuheiten bei Audi unter die Lupe nimmt, wäre eine prima Sache. Ein verlängertes Schaufenster der Audi Marketing-Abteilung braucht kein Mensch.

Blogger wie Markus Beckedahl oder Johnny Haeusler bekommen täglich Angebote, ob sie nicht über dieses oder jenes mal „positiv“ berichten wollen. Sie lehnen dankend ab, weil sie wissen, dass sie damit zwar ein paar Euro mehr in der Kasse hätten, aber das verkaufen würden, was ihr größtes Kapital ist: Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit. Unabhängigkeit, die bei Ihnen leider nur noch im Titel steht.

Gruß
der-journalist

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