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Home Motorsport DTM: Wieder kein Audi-Sieg auf dem Norisring

DTM: Wieder kein Audi-Sieg auf dem Norisring

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(Foto: Audi AG)

Der Heimvorteil bringt Audi anscheinend kein Glück. Beim diesjährigen DTM-Lauf auf dem Norisring in Nürnberg dominiert erneut die Konkurrenz von Mercedes das Podium. Nichts desto trotz konnte Timo Scheider nach einem spannenden Rennen immerhin seine Tabellenführung sichern.

Genau wie im Vorjahr steht auch 2009 der Brite Jamie Green ganz oben auf dem Siegertreppchen. In der Schlussphase konnte der Mercedes-Pilot den Druck auf den von der Pole Position gestarteten Scheider weiter ausbauen und sich schließlich an die Spitze des Feldes setzen. Als  bester Audi-Pilot fuhr Matthias Ekström mit seinem A4 auf den dritten Platz.

Audi Pressetext:

Mit einem vierten Platz auf dem Norisring hat Audi Pilot Timo Scheider die Tabellenführung in der DTM verteidigt. Teamkollege Matthias Ekström erzielte für Audi in einem der spannendsten Rennen der DTM-Geschichte vor 132.000 Zuschauern (am Wochenende) ein Podiumsergebnis.

Der tragische Held des Rennens war Timo Scheider. Von der Pole Position aus bestimmte der amtierende DTM-Champion mit seinem Audi A4 DTM in den ersten beiden Renndritteln das Tempo, obwohl er mit hohem Fieber an den Start gegangen war. In einer dramatischen Schlussphase geriet er jedoch immer stärker unter Druck durch die beiden nachfolgenden Mercedes-Piloten Bruno Spengler und Jamie Green.
 
Bis zur 75. der 80 Runden verteidigte Scheider die Führung. Ein erstes Überholmanöver von Bruno Spengler konnte der Audi Pilot eine Runde später kontern. In der drittletzten Runde quetschte sich dann jedoch Jamie Green mit einer leichten Berührung am Tabellenführer vorbei. Durch die Attacke verlor Scheider in der Schikane soviel Schwung, dass er auch noch hinter Spengler und Ekström zurückfiel.
 
"Natürlich hätte ich mir gewünscht, auch die letzten drei Runden noch an der Spitze zu überleben", sagte Scheider nach dem Rennen. "Ich hatte im letzten Renndrittel aber große Probleme mit der Hinterachse. Ich bin froh, dass das Rennen vorbei ist und ich weiter in Führung liege. Jetzt lege ich mich erst einmal ins Bett."
 
Auch Mattias Ekström hatte eine reelle Chance auf den Norisring-Sieg. Der Schwede hatte auf eine Fahrzeugabstimmung mit extrem wenig Abtrieb gesetzt und lag damit richtig. Noch in der Startrunde konnte er Timo Scheider überholen. Da aber praktisch zeitgleich zum Überholmanöver das Safety Car auf die Bahn kam, ließ Ekström seinen Teamkollegen nach dem Restart wieder vorbei, um keine Strafe zu riskieren.
 
Nach dem ersten Boxenstopp verlor Ekström viel Zeit hinter dem Mercedes von Gary Paffett. In der Schlussphase konnte er jedoch einen Rückstand von rund fünf Sekunden wettmachen, wieder zur Spitzengruppe aufschließen und sich schließlich noch den dritten Platz sichern. "Ohne die Zeit, die ich hinter Gary verloren habe, hätte ich heute gewinnen können", war der Schwede überzeugt. "Mein Auto war richtig gut. Am Ende war ich klar schneller als die Spitze."
 
Die ersten sieben Fahrzeuge überquerten die Ziellinie nach 80 Runden innerhalb von nur 3,807 Sekunden. "Das war Werbung für den Tourenwagen-Sport und Werbung für die DTM", erklärte Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir waren noch nie so nahe dran, das Norisring-Rennen zu gewinnen wie heuer. Natürlich ist es schade, dass wir es so knapp nicht geschafft haben. Aber am Ende zählten Kleinigkeiten. Wir werden es im nächsten Jahr wieder versuchen."
 
Mit Tom Kristensen auf Platz acht kam ein weiterer Pilot des Audi Sport Team Abt Sportsline in die Punkteränge. Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Rosberg) war auf Rang neun der beste Fahrer eines Vorjahres-A4. Martin Tomczyk, Katherine Legge und Markus Winkelhock belegten die Ränge elf, zwölf und 13.
 
Dabei sorgte Katherine Legge nach ihrem fünften Platz im Qualifying erneut für Furore: Die Britin fuhr mit 48,620 Sekunden die schnellste Rennrunde und ist damit die erste Frau in der Geschichte der neuen DTM, der dieses Kunststück gelang. Die Chance auf mögliche Punkte verspielte Legge allerdings durch einen völlig verpatzten Start, der sie vom fünften auf den 14. Platz zurückwarf.
 
Einen Totalausfall musste das Audi Sport Team Phoenix hinnehmen. Alexandre Prémat schied in der 37. Runde nach einer Berührung mit Mercedes-Pilot Paul Di Resta aus. Sein Teamkollege Oliver Jarvis wurde bereits in der Startrunde vom kreiselnden A4 des Tschechen Tomas Kostka getroffen.
 
Unbelohnt blieb ein Kraftakt der Mechaniker-Crew des Audi Sport Team Rosberg, die den Audi A4 DTM von Markus Winkelhock nach dessen unverschuldetem Unfall im Freien Training über Nacht neu aufbaute. Um sechs Uhr morgens stand das Fahrzeug wieder auf den Rädern – die erhofften Punkte im Rennen gab es für diese bravouröse Leistung jedoch nicht.
 
Nach drei von zehn Läufen führt Timo Scheider mit nun 17 Punkten weiter die Gesamtwertung der DTM an. Mattias Ekström liegt mit 14 Punkten auf Ranf fünf. Das nächste DTM-Rennen findet am 19. Juli in Zandvoort (Niederlande) statt. Dort feierte Audi in den vergangenen beiden Jahren jeweils einen Vierfachsieg.

 

Quelle: Audi AG

 

 

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