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Home Motoren & Technik Die Elektro-Seifenkiste: Erlkönig des Audi "Urban City Concept" in Berlin abgelichtet

Die Elektro-Seifenkiste: Erlkönig des Audi "Urban City Concept" in Berlin abgelichtet

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(Foto: worldcarfans.com)

Nein, das ist kein Aprilscherz auf vier Rädern oder das Produkt einer chinesischen Hinterhofwerkstatt – das eigenwillige Gefährt, das hier bei Fotoaufnahmen auf dem Potsdamer Platz erwischt wurde, nennt sich "Urban City Concept" und ist Audis neuste Vision zum Thema Elektro-Mobilität.

Der merkwürdige Roller mit den vier freistehenden Rädern wird Audi auf der IAA 2011 der Öffentlichkeit präsentieren und damit einen vermeintlichen Ausblick auf die städtische Mobilität der Zukunft geben. Angeblich wird der "Kabinenroller 2.0" durch zwei E-Motoren angetrieben und bezieht seinen Hochspannungssaft aus einem Lithium-Ionen-Akku, der sich irgendwo unter den zwei Sitzplätzen verbergen soll.

Was wir jetzt von Audis neuster E-Vision halten sollen, wissen wir nicht wirklich. Auf den Bildern wirkt der kleine Roller doch recht kurios und macht nicht wirklich Lust auf die zukünftige Elektromobilität. Aber bis zur IAA wird Audi das "Urban City Concept" sicherlich noch herausputzen. Ob das allerdings ausreicht, um die Aufmerksamkeit der Messe-Gäste zu erobern bleibt fraglich. Schließlich werden die Mitbewerber von BMW in Frankfurt auch ihre zwei neuen i-Modelle vorstellen - und die beiden machen optisch leider etwas mehr her als Audis Elektro-Seifenkiste.

Audis 1+1 E-Rakete kommt mit einem eigenwilligen Designkonzept nach Frankfurt.

 

Quelle: Worldcarfans.com

 
Kommentare (8)
Audi City Concept
8 Montag, den 15. August 2011 um 13:32 Uhr
Dr. Zweifler
Was soll an diesem Konzept neu sein? das USA-Projekt Edison2 hat vor über einem Jahr mit einem zum Verwechseln ähnlichem Auto den mit 5 Millionen Dollar dotierten X-Prize gewonnen. Wer hat hier wen kopiert?
Wozu ist das gut? Dazu:
7 Donnerstag, den 11. August 2011 um 09:05 Uhr
cer (autoauge)
Laut statistischem Bundesamt fahren ca. 17,5 Millionen Deutsche täglich eine Strecke von unter 50 km mit dem Auto zur Arbeit, und zwar alleine.
Jeder einzelne Pendler belastet sich durch sein Auto mit (durchschnittlich) 350 Euro im Monat, wovon mehr als 65 Euro allein auf die Treibstoffkosten zurückgehen.
Vor Allem wird aber die Umwelt durch diese Form des Berufsverkehrs belastet: Mit einem Verbrauch von ca. 40 Mio. Litern Treibstoff und durch die Emission von etwa 6.500 Tonnen CO2 jährlich (in Deutschland).

Dafür gibt es im Moment überhaupt keine einzige Lösung.

Dafür fährt Kreti und Pleti mit riesigen Karren, die eigentlich für den Transport von 5 Personen mit 200 km/h über tausende von Kilometern ausgelegt sind um die Ecke zum Supermarkt, in die Arbeit oder zur Bank.

Ich weiß nicht, was daran so schlimm ist, wenn endlich eine bedeutende gesellschaftliche Realität berücksichtigt wird (38% aller Haushalte in D sind Single-Haushalte) und dafür passende Konzepte entwickelt werden. Niemand sagt, dass es einen kategorischen Imperativ beim Autokauf gibt: Man muss das Ding weder schön finden noch kaufen.

Aber man sollte akzeptieren können, dass es einen realen Bedarf befriedigen würde. Und wenn es schick und cool wird, mit einem Energieäquivalent von unter 1,5 L Benzin/100 km, bzw. mit regenerativ gewonnenem Strom CO2-neutral, unterwegs zu sein, sollte das eigentlich auch im Sinne des radikalsten Familienmenschen sein. Es sind nämlich alle, einschließlich der Familien, die davon profitieren, wenn Leute wie ich unnötig viel Geld ausgeben, um Zero-Emission in die Praxis zu bringen.
OMFG...
6 Dienstag, den 09. August 2011 um 21:10 Uhr
yvan eht nioj
In der Zukunft haben die Menschen eh kein Geld mehr, dann brauchen sie auch kein Auto, wo sie die Einkäufe unterbringen können. Oder sie lassen sich alles über das Internet zuschicken...

Ich persönlich würde mit so einem Gefährt gerne auf dem Mond herumfahren, was in der Zukunft für jeden problemlos möglich sein wird.

Remember AUDI: Failure Is Not an Option
wagen und gewinnen
5 Dienstag, den 09. August 2011 um 18:47 Uhr
tomte
bmw geht auch ein ungleich grösseres wagnis mit zwei komplett neuen modellen und deren - in dem maßstab zumindest - neuartigen konstruktion.
zudem werden bei bmw nun welten gespreizt (verbrenner - stromer).

das nötigt respekt ab. man hofft auf anständige marktrecherche - der a2 litt ja nicht zuletzt bei der einführung auch an seinem unverstandenem design und einer meist unverständigen umwelt gegenüber dem konzept. less is more war damals der werbespruch. klappt auch bei der elektro-seifenkiste (wieder).
Soso.
4 Dienstag, den 09. August 2011 um 14:29 Uhr
cer (autoauge)
Der i3 kommt nicht vor 2014, der i8 ab 2015. Unter serienreif stelle ich mir was anderes vor. Und ob das Hach-was-bin-ich-progressiv-Design auch in 3 Jahren noch positive Emotionen hervorrufen wird, das muss sich zeigen.

Dass Audi eine eTron-Studie nach der anderen raushaut, in München 25 A1 eTron (mit Range Extender, was m.E. Grundvoraussetzung für verkaufbare E-Mobilität ist) laufen hat und bis zum ersten kaufbaren eTron weniger als zwei Jahre vergehen dürften, ist dem Kollegen Zippelzappel entgangen.
Nix gegen Wettbewerb und Vergleichen, aber das Gemotze über vom Wettbewerb erzwungene angebliche Schnellschüsse bei Audi ist einfach Unsinn. Dass *wir* überrascht sind, heißt ja wohl bitte nicht, dass das Projekt erst zwei Monate alt ist.
Verschlafen
3 Dienstag, den 09. August 2011 um 13:49 Uhr
ippzippzapp
Ist doch ganz einfach:
BMW präsentiert mit der neuen Sub-Marke BMW-i gleich zwei serienreife und emotional tolle Fahrzeuge und wird so bereits ab 2015 voll durchstarten können.

Audi muß jetzt krampfhaft mit einer Keksdose nachziehen, um überhaupt dieses Feld auf dem Messestand zu bedienen - wenn auch halbherzig.
urban?
2 Dienstag, den 09. August 2011 um 10:29 Uhr
tomte
urban nennt sich derzeit ja alles, was sich in der stadt bewegen soll.

verwirrend ist neben dem namen der launch des konzeptes allemal: das mag nicht reht zur bisherigen e-tron geschichte passen (da ist zwischen r8 e-tron und a1 e-tron noch die lücke, in die der a2 2.0 schlüpfen könnte bzw. sollte). das das e-tron konzept nach unten abgerundet werden kann, ist dabei weniger fraglich. aber noch ist keiner auf kabinenroller eingerichtet, wenn man die posts in anderen seiten so liest.

weniger hübsch scheinen nach den ersten bildern bauch oder felgen (wohl noch im knetbaren bereich). die front hat aber echte anleihen beim e-tron spyder.

lassen wir uns überraschen. und auf die kabinenroller ein. spanndend bleibt es allemal.
Na, mal sehen
1 Dienstag, den 09. August 2011 um 08:16 Uhr
cer (autoauge)
In diesem Zustand kann man über das Design ja wirklich noch nicht viel sagen (außer dass mir die Architektur des Greenhouse etwas seltsam vorkommt). Offenbar klebt da nicht nur Tarnfolie drauf, sondern die Gestalt wurde durch wüste Anbauten verändert. Man sieht z.B. im Dach eine deutliche Stufe an einer Stelle, wo offenbar eine Heck-Verlängerung angeklebt wurde, und auch die scheinbar aus gebogenen Platten geformten Flanken kommen mir ziemlich verdächtig vor.

Warum sollte Audi eigentlich einen Monat vor der Messe so ein Dingens auf öffentlichen Straßen rumfahren lassen?
Erstens natürlich, damit genau das passiert, was hier gerade passiert: Aufregung, Spekulation, Awareness
Zweitens zähle ich jetzt mal 1+1 zusammen und erinnere mich daran, dass es auf dem Audi-Stand einen Probefahrt-Rundkurs geben soll. Dass da kaum mit A8Ls gefahren werden soll, erscheint logisch. Aber ein lustiges Karussel mit City-eTrons, das wäre doch was…

Das Konzept ist im Übrigen genau das, was ich schon seit Jahren fordere: Ein kleiner, ultraleichter Zweisitzer für den täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Zur Verringerung der Stirnfläche, und um einen leichten, hochstabilen Spaceframe machen zu können, werden die Insaßen hintereinander platziert. Das Ganze geht mit unter 30 kW ab wie Schmidts Katze, wird bei max. 100 km/h abgeregelt und ist damit super effizient. Renault hat den Twizy. Mal sehen, was Audi hat…

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