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Home A3 / S3 / RS3 #AudiRT13 – Der Wettlauf gegen die Tankuhr

#AudiRT13 – Der Wettlauf gegen die Tankuhr

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Der Audi Efficiency Road Trip 2013 ist zu Ende und wir sind wieder in der Heimat ... zwar ohne die Siegestrophäe, dafür mit vielen tollen Erfahrungen im Gepäck. Und einer Erkenntnis: Sparen hat seinen Preis.  

Die Idee

Sechs Blogger. Drei Audi A3 2.0TDI. Und ein Ziel: möglichst effizient die 550km lange Strecke von Ingolstadt bis in die Schweiz hinter uns zu bringen. Ohne dabei als fahrendes Verkehrshindernis in die Geschichte und den Verkehrsfunk einzugehen. Aus diesem Grund zählte nicht nur die Menge an verbranntem Diesel als Erfolgsindikator, sondern auch die Zeit. Schließlich heißt Effizienz mit möglichst wenig Mitteleinsatz möglichst viel zu erreichen. 

Die Taktik

Taktik ist zuviel gesagt ... Team 2 (Christian Brinkmann & Unsereins) waren eher klassissh unterwegs. Früh hochschalten, möglichst wenig bremsen, Verzicht auf stromintensive Komfortfeatures und den massiven Einsatz der Motorbremse wenn man doch mal gezwungen wird Geschwindigkeit zu reduzieren. Eigentlich kein schlechter Plan, aber gegen die generalstabsmäßige Vorbereitung von Team 1 (Kai Bösel & Sebastian Bauer) hatten wir einfach keine Chance. Die beiden hatten nicht nur den unbedingten Willen den ersten Platz zu machen, sondern scheinbar auch die gesamten Motorkennlinien und Bremsverläufe des A3 2.0TDI auswendig gelernt. Durch diszipliniertes Auskuppeln, im Windschatten fahren und einen kontrollierten Gasfuß fuhren die beiden souverän Richtung Schweiz. 

Das Ergebnis

Kein Wunder also, dass Team 1 nach zwei Tank- & Kontrollstopps durch ein mitfahrendes Audi-Technik-Team nach über 6h Fahrt und über 550km Strecke verdient auf den ersten Platz fuhren. Der Kampf um die zweite Stufe auf dem Siegertreppchen wurde also zwischen Team 2 und Team 3 (Lisa Schwarz & Fabian Meßner) ausgetragen ... und knapp entschieden: Lisa und Fabian haben im Endeffekt mit 4,35l auf 100km zwar etwas mehr verbraucht als wir (4,33l auf 100km), dafür waren sie etwa zehn Minuten eher am Ziel. Ein Vorsprung, der die beiden auf Platz Zwei und uns auf Platz Drei katapultierte.

Das Fazit

Das wichtigste Ergebnis neben der Teamwertung war die Erkenntnis, dass man die Verbauchsangabe des Herstellers (4,1l auf 100km) wirklich erreichen kann. Allerdings hat das seinen Preis: Effizient fahren verlangt ziemlich viel Disziplin. Man muss permanent den Verkehr und die Gegebenheiten beobachten, auf Komfortfeatures wie Sitzheizung und Soundsystem verzichten und in Kauf nehmen auch mal von einem ungeduldigen LKW-Fahrer angehupt zu werden. Wer diesen Preis zu hoch ist, sondern lieber sein Auto voll und ganz genießen möchte, zahlt halt einen Aufpreis. Der ist allerdings verschmerzbar. Auf der eher uneffizienten Rückfahrt von Genf nach Ingolstadt zahlten wir für Autobahngeschwindigkeiten jenseits der 160km/h und dem vollen Gebrauch der diversen Extras (Klima, ACC, Soundsystem) einen Verbrauchsaufpreis von etwa 2 Litern und pendelten uns bei etwa 6,5l auf 100km ein – für ein 150PS starkes und 1,3t schweres Premiumfahrzeug mit Luxusausstattung ein ordentlicher Wert.

Impressionen vom #AudiRT13

Die drei Spritspargladiatoren: Audi A3 2.0TDI vor den Alpen


ShowSlowdown auf der Autobahn: Team 2 trifft auf Team 3


Kameraüberwachung - nicht nur auf der Schweizer-Autobahn, sondern auch im Innenraum. Wir sind gespannt auf das Ergebnis!


Das wichtigste Feature beim #AudiRT13: der Momentanverbrauch


Einfach perfekt organisiert: der Audi Efficiency Road Trip 2013


So sehen Sieger aus: Das glorreiche Team 1 aus Kai Bösel und Sebastian Bauer. Glückwunsch!


Abschied nehmen: Nach 48 tollen Stunden endet der #AudiRT13 in Friedrichshafen. 


Und noch was!

Zum Schluss geht noch einmal ein großes Danke an Audi für den grandiosen Trip und die tolle Organisation. Und natürlich auch an die mitfahrenden Kollegen, deren #AudiRT13 Eindrücke Ihr hier findet:

Kai Bösel von Motoso.de

Sebastian Bauer von passiondriving.de

Lisa Schwarz von the-car-addict.com

Fabian Meßner von autophorie.de

Christian Brinkmann von speedheads.de

 
Kommentare (10)
fsd
10 Freitag, den 03. Mai 2013 um 01:47 Uhr
fsd
blog [url=http://www.fronter.com]blog[/url] blog blog http://www.fronter.com
merci
9 Dienstag, den 19. März 2013 um 13:27 Uhr
quattro
@Bastian

Danke für die Antwort bezüglich A3. Ich vergleiche aber keine Äpfel mit Birnen (aka Golf I gegen Golf V), sondern durchaus ähnliche Fahrzeuge. 100kg und 20 PS hin- oder her - die machen bei der hier geschilderten Fahrweise sicherlich keine nennenswerten Unterschiede.

Der fehlende Verbrauchsvorteil nach 10 Jahren Motorentwicklung muss also woanders herkommen: DPF, Abgasrückführung & Co lassen grüßen.

Eigentlich ging es mir aber nicht um das technische, sondern um den (für mich) fehlenden Mehrwert im Artikel. Und der besteht für mich mich als Vielfahrer nach wie vor im Optimieren der Relation von Geschwindigkeit (Zeit) zu Verbrauch (Kosten). Alles andere hat man doch eh schon 1000 mal gelesen.
@ Bastian & al.
8 Montag, den 18. März 2013 um 15:15 Uhr
cer (autoauge)
Danke für deinen Post, der (vielleicht zu) weit über dem Niveau der Diskussionen liegt, die man sonst im Web zum Thema findet.

Der 1.2er den ich aktuell fahre, ist tatsächlich ein gebrauchtes Fahrzeug (man zahlt dafür deutlich mehr als für einen gleich alten A6 mit ähnlicher Laufleistung und Zustand), den ersten habe ich 2000, den zweiten 2003 neu erworben und bis letztes Jahr gefahren. Wie weiter unten geschrieben, kenne ich auch die übrige Audi-Palette recht gut, und da reden wir dann von neuen Autos.

Was die Weiterentwicklung betrifft, so hast du technisch gesehen recht. Wobei ich denke, dass du den gesetzlichen Vorgaben viel zu viel Gewicht gibst und einem anderen Faktor zu wenig Aufmerksamkeit widmest, den ich mal zusammenfassend als den "Wichtigtuer-Faktor" bezeichnen möchte. Was ich damit sagen will: Tester und Verkäufer (und auch du in deinem Post) gewichten "geile" Features sehr hoch, es findet eine Leistungsexplosion nicht nur in Hinblick auf die kW Zahl, sondern auch hinsichtlich beeindruckender Gimmicks statt, deren Nutzen im Alltag vielleicht nicht immer so hoch ist, wie allgemein angenommen. Ein Beispiel: Der Spurhalte- und Abstandsassistent im Passat meines Kollegen erhöht die Sicherheit nicht, sondern verschlechtert sie am Ende, weil dieser Kollege, jetzt bei 180 auf der Autobahn e-Mails schreiben kann (und das auch tut). Von einer Klimaanlage, die irgendwelche theoretischen Werte erreicht hat niemand was, wenn ihre tolle Leistung für mich als Nutzer in der Praxis nicht erlebbar ist.

Kurz: Der technokratische Ansatz ist falsch, so weit er in der ganzen Autoindustrie auch verbreitet sein mag. Leider können sich viele ja nicht einmal vorstellen, anders zu gewichten. Wenn der Verbrauch nach rund 40 Jahren Diskussion lediglich als "Hygienefaktor" bezeichnet wird, dann ist das eine ganz traurige Angelegenheit. Man hört das bedauern, dass man nicht einfach gedankenlos Ressourcen verpulvern kann aus jedem Autotest heraus.

Und an dieser Stelle wird gerne der "Durchschnittskäufer" in die Diskussion gebracht, als wäre das ein autonom und nach objektiven Kriterien handelnder. Im Gegenteil: genau das soll ja gerade nicht passieren, deswegen wir der Emotionalisierung des Produktes ja so ein hoher Wert beigemessen! Denn nur so kann das Prinzip "Mehr desselben" nach dem viele Unternehmen handeln – und in letzter Zeit ganz besonders Audi – weiter geführt werden, nur so können die Menschen verführt werden, einen immer größeren Teil ihrer Ressourcen für's Auto auszugeben.

Ich bin kein Ökofreak, und ich erwarte schon gar nicht, dass die Mehrheit meiner Mitbürger das wird. Aber man könnte erwarten, dass in einer Zeit, in der das Thema Ressourcenschonung eigentlich allgemein sehr bewusst ist, andere Lösungen geboten werden als solche, die unter mehr oder weniger überzeugenden Vorwänden immer mehr Ressourcen für dieselben Funktionen verbrauchen. Als Audi noch eine Ingenieursmarke war, kamen von dort entsprechende Impulse, immer unter Einbeziehung der gesetzlichen Vorschriften und oft mit mehr Sicherheit als der Wettbewerb. Dafür ist der A2 mein Kronzeuge, und mir kann niemand erzählen, dass es nicht möglich sein sollte etwas entsprechendes auch heute zu machen. Ein kurzer Blick nach München zeigt hier übrigens erhellendes.
@ Alle (Teil2)
7 Mittwoch, den 13. März 2013 um 19:15 Uhr
Bastian
@CER: Die Klima mag arbeiten, ja, das ist aber schon alles. Du hast, verzieh mir bitte den Ausdruck, ist auch nicht böse gemeint, und ich wusste das vor paar Jahren auch nicht, nicht das Wissen was sich dort alles getan hat. Allein die Anforderungen die eine aktuelle Klimaanlage erfüllen muss (Kundenaufheizverhalten, "Normtemperatur muss nach x min erfüllt sein", ...) die deine alte Klimaanlage sicher nicht schafft. Da arbeiten die heutigen Audi-Klimaanlagen ca. 50%-60% effizienter.

Wie schon geschrieben, das Fahrzeug würde heute im NCAP vielleicht noch 1-2 Sterne erhalten (weil einfach die Anforderungen nicht mehr gegeben sind im Vergleich zu aktuellen Fahrzeugen, ist leider Fakt).
Und du hast den Post von Molch nicht ganz verstanden. Es wird nicht gesagt, dass der A2 mehr Tote fördern würde, aber ein aktueller A3 ist einfach deutlich sicherer in allen Belangen als es ein A2 war und heute ist. Dazu kommen noch, mal mehr mal weniger sinnvolle Gesetzesvorgaben für Typeinstufung, Fußgängerunfallanforderungen und sonstige Crash-Vorgaben aus allen Ländern dieser Welt (frag dich mal warum der A2 nicht in Amerika verkauft wurde, oder besser gesagt verkauft werden konnte (hier können z.B. die Crash-Anforderungen damals (und heute erst recht nicht mehr) erfüllt werden).
Und der aktuelle A3 liegt nicht "eine Welt" über dem A2 sondern eine ganze Galaxie (ich kenne den Unterschied zwischen dem "alten" A3 und dem aktuellen und der ist schon mehr als ne Welt, sowohl was Komfort, Fahrdynamik usw. angeht).
Und ich finde deine Einstellung löblich, aber der Kunde tickt nun mal nicht so. Der Kunde kauft ein Fahrzeug aus folgenden Gründen
1. Design
2. Fahrleistung
3. Bedienung und Funktionen / Alltagstauglichkeit
4. Als "Hygiene-Faktor" zählt der Verbrauch.
Von dem her ist dem "Durchschnittskunden" die Motorisierung (leider) noch sehr wichtig.
(Bestes Beispiel, es gibt genügend e- oder öko-Modelle, die aber keiner fahren will, die haben dann halt Teerschneider als Reifen, alle möglichen cw-Maßnahmen welchem das Design geopfert wurde, ...).
Das alles muss man berücksichtigen.

@quattro:
Für dich gilt das gleiche, was ich geschrieben habe.
Bestes Beispiel Golf I zu Golf V. Ja, der Golf I hatte einen ähnlichen Verbrauch vor Kunde (mit den Abgasen hast damals aber immer noch ein Moped betreiben können, weil dort soviel Sprit zum Auspuff raus ist). Der Unterschied ist, dass der Golf I was um die 800kg und ein Golf VI so ca. 1500. (Wie gesagt, Komfort, Kundenanforderungen, Gesetze, Abgas, Verbrauch, Sicherheit...). Das alles müsst ihr mal betrachten.

Zum Thema NEFZ: Nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber der NEFZ ist ein standardisiertes Mittel um einen einheitlichen Verbrauch hersteller übergreifend vergleichen zu können.Ich gebe euch aber Recht wie viel Sinn das macht, weil jeder hersteller hier auf den Zyklus optimiert. (Auch irgendwo verständlich). Aber ich weiss, dass Audi extrem viel Wert auf den Kundenverbrauch legt. (Ich fahre nen "Alten" A3 2.0TDI quattro mit Vollaustattung und liege bei sportlicher Fahrweise (Stadt und Landstraße) mit 17" All-Season ca. 0,8l über Normverbrauch und bin damit mehr als zufrieden. Bzw. schaffe es auf bestimmten Strecken, wenn ich sparen möchte sogar den Normverbrauch zu unterbieten). Meistens liegt es aber an den Fahrern, dass die Autos viel zu viel verbrauchen. Man kann hier dem Hersteller keinen wirklichen Vorwurf machen.
30% Verbrauch bestimmt das Fahrzeug und die Auslegung, ca. 70% kommen durch den Fahrer und seinen "Bleifuss".

Deswegen als Fazit:
Vergleicht mal bitte eure "Referenzmodelle" mit dem hier getesten Wagen? Welches Leergewicht habt ihr? Habt ihr Xenon-Scheinwerfer? 17Zoll-Reifen? Diese Fahrleistungen / Bremswerte. Sonstige Ausstattung? Klimaautomatik? Navigationsausstattung?

Das wäre das gleiche, wenn ihr einen A3 Attraction 1.6 mit Eco-Reifen mit einem A3 S-line quattro Vollausstattung mit 18" Reifen vergleicht. Allein hier liegt der Unterschied in Gewicht und sonstigen Faktoren mit Sicherheit im Bereich 1l Abweichung!

Deswegen erstmal vergleichbare Rahmenbedinungen heranziehen, damit man die Fahrzeuge auch vergleichen kann. Ihr vergleicht sonst ja auch nicht Äpfel mit Bananen und beschwert euch, warum die Bananen so viel Gelber sind als Äpfel!

(Und bitte, ich möchte keinen damit persönlich angreifen, ich finde es nur schade, dass immer gleich diese populistischen, auf Bild-Niveau-liegenden Fragen / Anschuldigungen kommen. Man sollte sich erstmal Gedanken machen, was man hier sagen / vergleichen möchte. Also sorry, wenn ich jemanden damit zu nahe getreten sein sollte)
@ Alle (Teil1)
6 Mittwoch, den 13. März 2013 um 18:56 Uhr
Bastian
Leute, es ist leider erschreckend mit welcher "Grundschulmathematik" ihr an das Thema rangeht.

Ich möchte mal versuchen etwas Klarheit in das Ganze zu bringen (vorab, ich hab für beide Seiten vollstes Verständnis).

Zum A2: Vollkommen korrekt, war damals ein geniales Auto, was aber äusserst spitz positioniert war (vergleichbar mit einem Sportwagen a la TT). Also begrenzte Käuferschicht, Technologieschmankerls wie AFS und Co, und deswegen auch ein enorm hoher Preis (@CER Ich gehe mal kaum davon aus, dass du zu den Neuwagenkäufern des A2 gehörst).
Aus diesem Grund, und dem Design was einem extrem guten cw-Wert (und somit niedrigem Verbrauch) geopfert wurde, hat zu einer sehr geringen Käuferzahl geführt, weswegen man das Auto einstellen musste.

@ Der Molch:
Er hat hier größtenteils vollkommen Recht.
Der Vergleich hinkt extrem. Man kann nicht nur sagen "ja aber der A2 hat damals schon diesen Verbrauch erreicht". Das ist zwar korrekt, nur leider lasst ihr komplett alle Neuerungen, Anforderungen der Kunden, Gesetzesanforderungen und Co. ausser Acht. Er hat das ganz richtig erfasst. Einen A2 könntest du heute nicht mehr zulassen, weil er bei weitem nicht mehr die aktuellsten Crash-Anforderungen erfüllen würde. Jedes Jahr kommen zwischen 20kg und 100kg ins Fahrzeug um alle möglichen Gesetzesanforderungen (sei es Verbrauchsvorgaben, Abgasnormen (welche Abgasnorm hat der A2 gleich nochmal???) und Crash-Vorgaben). Ein vergleichbarer A2 würde heute somit ca 200-300kg mehr wiegen und würde nicht mehr bei diesem Verbrauch liegen.
Gute Idee, schlechte Umsetzung
5 Dienstag, den 12. März 2013 um 15:15 Uhr
quattro
Was ist die Erkenntniss aus diesem "Test"?

Laut dem Fazit hier: die Autohersteller geben doch die Realverbräuche an. Ich lolierte hart! Übrigens ist der Normvebrauch der Mix aus Stadt und Überlandverbrauch - natürlich perfekt vergleichbar mit eurem 90km/h-Autobahn-LKW-Windschatten-Gefahre ohne jeglichen Verbraucher[/Ironie off]

Auch muss ich cer(autage) zustimmen, das hier geschilderte haut mich nicht vom Hocker. Unter 4.5 Liter habe ich problemlos ohne übertriebens Schleichen oder Ausschalten der Verbraucher mit meinem A3 1.9er PD TDI (130 PS) geschafft - und das ist auch schon mehr als 10 Jahre her.

Wenn es wirklich um Ökobewusstsein gegangen wäre hättet ihr den 1.6er TDI genommen, der packt bei euren 90km/h Schnitt dann locker die 3 vor dem Komma.

Also - worum gehts? Am Ende doch nur um einen bezahlten Ausflug mit kleinem Audi-Werbeeffekt? Finde ich schade, die Idee hatte doch den richtigen Ansatz: Zeit und Verbrauch in Relationen zu bringen! Wäre für mich 3 mal interessanter gewesen zu lesen wie sich der Verbrauch entwickelt, wenn ihr das Tempo gestaffelt hättet. Einer mit 90, einer mit 100, einer mit 110 km/h Schnitt (oder was auch immer). DAS wäre interessant gewesen.
Lieber Molch
4 Dienstag, den 12. März 2013 um 10:13 Uhr
cer (autoauge)
Ich nörgle nicht, ich erinnere an den enormen Vorsprung, den Audi mal hatte.

Mein 1.2 hat unter anderem eine hervorragend arbeitende Klimaautomatik (die auch immer läuft), und was die Sicherheit der ASF-Karosse des A2 betrifft, so informiere dich einfach mal ein bisschen. Es würde wahrscheinlich auch heute noch für 5 Sterne reichen.

Im Grunde zeugt dein Post vom Erfolg der Nebelwerfer-Strategie, die die Autoindustrie heute fährt: Die Aufmerksamkeit der Konsumenten wird auf Nebenschauplätze gelenkt: Connectivity, Lichttechnik, Assistenzsysteme usw. generieren ein Gefühl von Fortschritt, hinter dem die konzeptionelle Vorsicht – um nicht zu sagen Mutlosigkeit – verschwindet.

Und als letztes Killerargument kommt dann immer noch die Sicherheit. Aber die gesunkene Zahl der Verkehrstoten geht nicht auf Fahrzeuge zurück, die jetzt präsentiert werden, sondern auf die, die vor 10 bis 5 Jahren auf den Markt kamen. Denn die sind es, die jetzt auf den Straßen unterwegs sind. So zu tun, als würden Fahrzeuge wie der A2 zu einer erhöhten Zahl von Totem im Verkehr führen, das ist zumindest unredlich, wenn nicht schlimmeres.

Ich möchte auch nicht falsch verstanden werden: Der neue A3 ist in Komfort und Fahrverhalten natürlich eine ganze Welt besser als der A2 mit 3-Zylinder-Diesel. Ein bisschen Fortschritt möchte man ja schon erwarten. Aber wenn Audi eine Sparfahrt veranstaltet, dann erwarte ich Verbrauchswerte, die nicht 25% bis 50% über denen liegen, die vor 10 Jahren erreichbar waren. Punkt.

Wir müssen anfangen Nutzen und Funktion zu vergleichen (und gerne auch Emotion – im Sinne von Freude und Spaß), anstatt Leistungszahlen. Mir ist es nämlich völlig wurscht, ob in meinem Auto ein Motor mit 3 oder 6 Zylindern, mit 0,8 oder 3,2 Litern Hubraum arbeitet, meinetwegen kann es auch ein Elektromotor sein oder ein Hamster in einem Rad. Ich will nur, dass ich schnell, einfach und angenehm unterwegs bin und dabei so wenig Ressourcen wie möglich vernichte.

Und ja: Ich bin Audifahrer und kenne von 3 bis 7 alle Modelle gründlich aus unserem Firmenfuhrpark.
Willkommen zum Unsach-Kontest
3 Sonntag, den 10. März 2013 um 21:54 Uhr
Der Molch
Schön, dass sich wirklich zu jedem Beitrag sofort Online-Nörgler zu Wort melden müssen. Einen 1.2 mit einem 2.0 Liter Motor zu vergleichen ist Zeugnis genug über die Kompetenz des Vorschreibers.
In den letzten zehn Jahren Entwicklungstechnik wurden Verbesserungen eingeführt, die maßgeblich zu den stark rückläufigen Unfall- und Verkehrstotenzahlen beigetragen haben. Zudem hat sich der Komfort aller Wettbewerber um Generationen verbessert (Klimaautomatik als plakativstes Beispiel). Diese Techniken erfordern Strom, gewonnen durch Verbrennung. Aber natürlich bin auch ich für eine Entwicklung zurück zu mehr Verkehrstoten und offenen Fenstern - zugunsten jedem Mililiter Spritersparnis /ironie ende.
back to topic: Respekt, gute Leistung - klingt nach Spaß. Video hab ich auch schon gesehen ;)
Und nein: Ich bin weder Audifahrer noch Audimitarbeiter. Mir gehen nur diese chronischen Nörgler mit ihrem inkompetenten Mist auf den Sack.
Leider kann ich nicht editieren…
2 Freitag, den 08. März 2013 um 16:28 Uhr
cer (autoauge)
…aber es geht um einen A2 1.2 TDI.
Schön, aber…
1 Freitag, den 08. März 2013 um 16:26 Uhr
cer (autoauge)
Ich hab's in FB ja schon geschrieben: Das Ergebnis ist für mich ein technisches Armutszeugnis, zumindest, wenn ich davon ausgehe, dass das eines der sparsamsten Modelle im Programm ist. Ein 10 Jahre alter 1.2 TDI schafft im Winter dieselben Werte, ohne dass ich auch nur eine Sekunde über einen sparsamen Fahrstil, mein Bremsverhalten oder das Ausschalten von Verbrauchern nachdenke. Dass er dabei mehr Platz für Fahrgäste und Gepäck hat, bitte ich am Rande zur Kenntnis zu nehmen. Dabei ist das Fahren keineswegs spaßfrei. Im Gegenteil: Gerade bei widrigem Wetter fahre ich mit Vergnügen allem anderen um die Ohren, was nur zwei angetriebene Räder hat.
Wenn man übrigens mit diesem Auto so fährt, wie das eure siegreichen Kollegen im aktuellen A3 getan haben, dann schafft man eine 2 vor dem Komma. Ohne Hybrid, aber mit automatisiertem Getriebe, Start-Stop-Automatik und rollwiderstandsoptimierter Bereifung.

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